Nach dem letzten doch etwas schwererem Buch stand mir der Sinn nach etwas leichtem, heiterem – und da ist wohl „Verliebte Abenteuer“ definitiv das Richtige. Ein Roman, dessen Handlung nicht viel Sinn macht, allerdings wäre das von Konsaliks heiteren Schwänken wohl auch etwas zu viel verlangt. Momentan bin ich im ersten Drittel.
Natürlich muss es ein Lord sein, wenn der Roman in Schottland spielt, zudem noch einer, hoffnungslos verliebt in eine Opernsängerin ist. Der Lord kommt natürlich auf die großartige Idee sich zusammen mit seinem Diener als Dienstbote einstellen zu lassen, rechnet dabei aber natürlich nicht damit dass seine Tante mit der Opernsängerin bekannt ist und dann hätten wir da noch einen Nebenbuhler, der unschuldig im Sanatorium eines Nervenarztes gelandet ist – also doch mal wieder etwas mit Psychatrie – und vermutlich das Ganze noch komplizierter machen wird.
Amüsant nostalgisch: Der Ich-Erzähler fungiert hier als allwissender Erzähler – das heißt, der Autor schaltet sich schon desöfteren mit nicht ganz ernstgemeinten Anreden an die Leser selbst ein. Kann man machen wenn der Roman bewußt auf komisch angelegt ist. Mal schauen wie das weiter so wird…
Juli 4, 2007
Verliebte Abenteuer
Noch keine Kommentare »
Noch keine Kommentare.
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI