Moderner Frankenstein erschafft blutrünstiges Monster – so könnte die Kurzformel dieses Romans lauten, vielleicht ändert sich das auch nochmal. Ich bin erst bis zur Hälfte des Romans vorgedrungen, mag sein dass der Mörder dank dieser innovativen Gehrinbreispritzmethode – ja, wirklich! So ein Verfahren wird im Buch geschildert, das sauge ich mir nicht aus den Fingern! – am Ende dann doch noch lammfrom wird. Mein Tipp: Eher nicht.
Beim Lesen fällt mir mal wieder auf dass Konsalik offenbar gerade soviel für seine Romane recherchiert wie er es braucht – mag sein, dass einzelne Methoden der Gehirnchirurgie so auch wirklich existieren – im Grunde aber schmeißt er mit Nebelkerzen um sich, die beim Leser das Gefühl erzeugen der Autor hätte schon gekonnt recherchiert und dann kann man sich der Handlung voll und ganz ergeben. Nun denn – irgendwann wird das Monster ja wohl erlegt und eine tragische Liebesgeschichte fehlt natürlich auch nicht. Schnief.